Rinteln/Wriedel Holthusen I/Mühlenbecker Land/Moers – Durchsuchungen wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz

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Zueltzt aktualisiert am 7. Juni 2023 by ots

Nienburg (ots)

 

(KEM) In einem von der Staatsanwaltschaft Bückeburg und der Polizeiinspektion (PI) Nienburg/Schaumburg geführten Strafverfahren wegen des Verdachtes des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz wurden am Dienstagmorgen, den 06.06.2023, in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt.

Das Verfahren richtet sich gegen einen Rintelner, der beschuldigt wird, mehrere Kriegswaffen in seinem Besitz zu haben. Von den Durchsuchungsmaßnahmen betroffen waren dessen Haupt- sowie Zweitwohnsitz als auch durch diesen genutzte Lagerflächen sowie ein Wohnwagen.

Der Beschuldigte wurde in seinem Wohnwagen angetroffen und nach der Durchführung polizeilicher Maßnahmen mangels Haftgründen wieder entlassen.

Bei den Durchsuchungen, die zeitgleich gegen 6 Uhr starteten und sukzessive gegen 9 Uhr beendet waren, wurden diverse Waffenteile sowie Waffenzubehör aufgefunden. Zudem hat die Polizei mehrere Datenträger beschlagnahmt. Die waffenrechtliche Prüfung der Waffenteile und des -zubehörs sowie die Auswertung der sichergestellten Datenträger steht noch aus.

Die PI Nienburg/Schaumburg wurde von zahlreichen Einsatzkräften aus Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg unterstützt. Dabei kamen auch Spezialeinheiten und Diensthunde zum Einsatz.

Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes machen StA und Polizei keine Angaben zum Alter des Beschuldigten.

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